Herzlichen Glückwunsch und Dank an die Gewinner und Spitzenkandidaten der institutional assets AWARDS, die der Fachverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 19. September 2019 zum zweiten Mal in München verliehen hat.

Ein Award drückt den Respekt vor außerordentlichen Leistungen und vor den Menschen aus, die sie erbringen. Die F.A.Z.-Gruppe hat als Initiator der institutional assets Awards am 19. September 2019 in der BMW-Welt in München vor rund zweihundert ausgewählten Gästen Frauen und Männer ausgezeichnet, die Herausragendes für die Altersversorgung und die Altersvorsorge in diesem Land leisten. Damit tragen die Prämierten zu einer elementaren Basis unserer Gesellschaft bei, nämlich zu auskömmlichen Einkommen für die Menschen im Ruhestand. Gerade in einer Zeit, die durch Umbrüche und Unsicherheiten gekennzeichnet ist, will sich jeder auf seine Versorgung und die Vorsorge für das Alter verlassen können. Die Einnahmen im Alter stammen in der Regel nicht aus einem Topf. Gesetzliche und berufsständische Renten und Pensionen bilden die mit Abstand stärkste Schicht der Altersbezüge. Zur zweiten Schicht, der Zusatzversorgung, zählen die betriebliche Altersversorgung und die Riester-Rente. Die dritte Schicht umfasst Kapitalanlageprodukte wie etwa private Rentenversicherungen. Die demographische Entwicklung in Deutschland schwächt die Basisversorgung und erfordert mehr kapitalgedeckte Altersvorsorge in der zweiten und dritten Schicht.

Die drei Schichten der Alterseinkünfte können aber im Gesamtpaket letztlich nur so gut sein wie die Kapitalbildungsprozesse dahinter. Die Kapitalanlage durchläuft seit Jahren einen Prozess der Professionalisierung. Je professioneller und innovativer die Anlageseite arbeitet, desto genauer wollen die verschiedenen Aufsichten sie im Blick haben. Und auch die Politik macht an vielen Stellen Druck – ob global, auf EU-Ebene oder im Land. Am Ende drehen die EU-Behörden und nationalen Gesetzgeber die Regulierungsschraube weiter und verstärken die Compliance-Anforderungen für institutionelle Investoren. Mit dem Anspruch, Nachhaltigkeit praktisch in allen Bereichen des Wirtschaftslebens nachzuweisen, und der Vorgabe, ESG-Kriterien umzusetzen, haben sich die Regulierungsanforderungen an die Kapitalanlage noch einmal deutlich verschärft. Neue Marktparameter – inzwischen als neue Normalität akzeptiert – triggern die weitere Professionalisierung der Kapitalanlage. Wir leben in einer Welt, die zunehmend zinsfrei und zyklenfrei ist, denn die Notenbanken lassen mit ihrer Zinspolitik keine Zyklen mehr zu. Somit haben institutionelle Investoren durch die Regulatoren immer weniger Beinfreiheit, und zugleich lassen sich in dem ausgetrockneten Zinsumfeld keine Erträge mehr erwirtschaften.

IA_Awards_2019-3186

Trotz des extrem schwierigen Umfelds machen die Frauen und Männer, die Portfolien für institutionelle Investoren managen, ihre Arbeit sehr gut. Das zeigen die iaA-Preisträger exzellent.Sie retten die Pensionsgelder von Unternehmen sowie von berufsständischen Versorgungswerken und damit die Altersversorgung und Altersvorsorge vieler Berufstätiger und Pensionäre. Sie schützen zugleich die Sparguthaben der Bürger und die Leistungsfähigkeit von Versicherungsgesellschaften – und das alles durch ihre Professionalität und durch die Extrameile, die sie in ihrer Arbeit gehen. Deshalb erhielten die klügsten Kapitalanlage- Köpfe Deutschlands insgesamt 14 institutional assets Awards. Den Entscheidungsprozess für die Vergabe der Awards steuerte ein mehrköpfiges, externes Bewertungskomitee. Die Mitglieder des Komitees bringen ausgewiesene Fachkompetenz und jahrelange eigene Erfahrung mit, denn sie standen selbst in der Verantwortung für die Kapitalanlage von Versicherungen und Pensionseinrichtungen. Zusammen bilden diese Experten den 30-köpfigen Beirat der institutional assets Awards.